|
||||||||||||||
|
Schulsport > Universitäre Lehrerausbildung
|
DJJV Meisterschaften u. Veranstaltungen |
|||||||||||||
Partner/AusrüsterInternationale Dachverbände
Nationale Dachverbände |
Universitäre Lehrerausbildung für angehende SportlehrkräftePilotprojekt am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg Wahlfach 1: Ju-Jutsu – Kampfsport mit präventivem Charakter im Sportunterricht Der Teilnehmer soll in die Lage versetzt werden, die Basistechniken sowie die Etikette der Sportart Ju-Jutsu zu erlernen, um sie später an Kursteilnehmer und Schüler weitervermitteln zu können. Die Schwerpunkte liegen sowohl auf den Raufspielen als auch auf der spielerischen und methodischen Technikvermittlung. Ziele der Kursstufe 1: Praxisbezogene Inhalte - Spielformen und ihr sukzessiver Aufbau Kennenlern-/ Eisbrecher-, Kooperations-, Vertrauens-, Körperkontakt-, Zieh- - Trainingsformen für konditionelle und koordinative Fähigkeiten an den Beispielen von Ju-Jutsu-Robic und Rangeln und Raufen - Wahrnehmungsschulung - Entspannungstechniken Theoretische Inhalte: Etikette und das Besondere an Budosportarten, Geschichte der Budosportarten, Technik-Prinzipien, Japanische Bezeichnungen der Techniken, Funktions- und Wirkungsweisen der Techniken (Biomechanik) Die Studenten erhalten die Möglichkeit, durch den Besuch dieser Veranstaltung und der im SS angebotenen Veranstaltung „Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung im Sportunterricht“ die Lizenz „Kinder – SV – Kursleiter, Trainer für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung“ zu erhalten. Inhalte und Ziele: Ziele der Kursstufe 2: – Selbstbehauptung und Selbstsicherheit – Prävention: Gefahren erkennen – Rollenspiele – Arbeit auf einer gemeinsamen Internetarbeitsplattform (Moodle) – Micro-Teaching-Einheiten – Gewaltprävention und Deeskalation – Kindgerechte Thematisierung – Methodische Aufbereitung von Selbstverteidigungstechniken für einen Kinder-SV-Kurs – Organisation und Ablauf eines Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurses
Das Ju-Jutsu-Wahlfach des ISSW Heidelberg stellt sich vor7 gute Gründe um das Ju-Jutsu-Wahlfach am ISSW HD zu belegen: Spaß, Spaß, Spaß Vom Halb-Profi anderer Kampfsportarten bis zum schüchternen Neueinsteiger sind alle Könnensniveaus vertreten und kommen garantiert auf ihre Kosten! Ju-Jutsu als Kampfsportart mit Betonung des Verteidigungscharakters bietet uns Studis Bewegungserfahrungen, die wir im sonstigen Fächerangebot nicht finden Die eLearning-Plattform ‚Moodle’, auf der alle Kursteilnehmer und der Kursleiter angemeldet sind erleichtert die Kommunikation unter den Studis enorm, ist flexibel einsetzbar, ermöglicht einen unkomplizierten Download aller Arbeitsmaterialien und setzt der Zettelwirtschaft ein Ende Ein geschickt angelegtes Kurs-Konzept unterteilt die Kursinhalte nach Winter- und Sommersemester: Im Winter dreht sich alles um’s Thema ‚Kampfsport mit präventivem Charakter’. Wenn’s draußen also richtig fröstelt, drehen wir in der Halle erst richtig auf: von Jutsu-Robic über Rauf- und Rangelspielchen zu kleinen Stunteinlagen ist alles drin, und natürlich kommt auch das Techniktraining nicht zu kurz. Den Abschluss des Wintersemesters stellt die Gelbgurtprüfung dar. Im Sommer liegt der Schwerpunkt auf Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung im Sportunterricht. Neben der Abhandlung erster Themenbereiche wie Mobbing, sexuelle Gewalt gegen Kinder und Möglichkeiten der Selbstverteidigung haben wir uns anhand von Gleichgewichts-, Vertrauens-, Kooperationsspielen und vielem anderen mehr mit der praktischen Umsetzung von ‚Körperkontakt-Spielen’ in der Schule beschäftigt. Ein selbst gedrehtes Video entstand durch die teilweise verletzungsbedingten Teilnehmer, welche alle wichtigen Techniken und Momente festhielt und am Ende für jeden eine schöne Erinnerung, sowie zur Wiederauffrischung der Techniken dient. Ein Bonus für besonders fleißige Studis: wer beide Kurse absolviert darf sich dafür mit einer Lizenz schmücken! ‚Eine etwas andere Wahrnehmungsschulung’: ein kleiner Höhepunkt in jedem Semester ist das in abgeschwächter Form durchgeführte Gotcha-Spiel! Es geht darum, die Aufmerksamkeit im alltäglichen Leben und das Bewusstsein für die Umwelt in besonderer, realistischer Art und Weise zu schulen, indem man versucht einen ausgelosten Kommilitonen mit vorher festgelegten Mitteln ‚zur Strecke zu bringen’, ohne dabei selbst Opfer zu werden. Die angesprochenen Mittel können sein, z.B. Wasserspritzpistolen, „Kontaktgift“, Zeitbomben (als versteckte Wecker) und vieles mehr! Der Kreativität ist kein Ende gesetzt. Die Teilnahme ist aber natürlich freiwillig, für diejenigen, denen das Spiel nicht ganz so geheuer ist. Letzter, nicht zu verachtender Grund: Matthias Huber – denn wer kann schon von sich behaupten das Handwerk von einem echten Weltmeister (2006 im Duo-Mixed) zu lernen?? Hingehen und Mitmachen lohnt sich!!! Theresa Daum und Anna Kozok Anmerkung der Redaktion: In den letzten 6 Semester haben ca. 110 angehende Sportlehrer das Angebot an der Universität Heidelberg genutzt und an dem Wahlfach: Ju-Jutsu - Kampfsport mit präventivem Charakter im Sportunterricht oder dem zweiten Wahlfach: Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung im Sportunterricht teilgenommen. Dabei haben alle Teilnehmer den gelben Gürtel absolviert. Des Weiteren haben 25 Studenten beide Wahlfächer absolviert, eine Hausarbeit gefertigt sowie eine Micro-Teaching-Einheit durchgeführt und somit die Lizenz „Kinder – SV – Kursleiter, Trainer für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung“ erhalten. Wenn Sie Interesse bezüglich dieser Inhalte oder weiteren Projekten im Bezug Schulsport, universitäre Lehrerausbildung bzw. Ausbildung der Referendare im Vorbereitungsdienst haben, dann wenden sie sich bitte an Matthias Huber, Direktor Schulsport im DJJV e.V. unter schulsport@ju-jutsu.de |
|||||||||||||