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8.06.09 21:51 Alter: 1 Jahr(e)
Deutscher Präventionstag in Hannover Kategorie: DJJV, Jugend, Frauen-SV, Nicht-Mit-Mir, Polizei, Ju-Jutsu, Soziale Integration Am 8. und 9. Juni 2009 fand in Hannover der 14. Deutsche Präventionstag unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff statt. Der DPT ist der größte europäische Kongress für Kriminalprävention. Es nahmen insgesamt etwa 3.000 Präventionsexperten und Gäste aus rund 30 verschiedenen Ländern nahmen teil. Aus dem europäischen Ausland waren Delegationen aus Bulgarien, Dänemark, Kroation, Österreich, Rumänien und der Schweiz gekommen. Aber auch aus Kanada, Peru, Südafrika und Indien waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist. Zahlreiche Medienvertreter waren anwesend, um zu berichten. Das Schwerpunktthema des Kongresses war in diesem Jahr war „Solidarität leben – Vielfalt sichern“. Hierbei stand besonders im Mittelpunkt, das Zusammenspiel zwischen Integration und Kriminalität, Ausgrenzung vermeiden und Integration fördern. Der Kongress war begleitet von einer Ausstellung, die von den verschiedenen Gruppen, Institutionen, Projekten und Organisationen gemacht wurde, die ihre Arbeit vorstellten. Insgesamt waren über 150 Stände auf dieser Ausstellung. Hervorzuheben ist, dass aus der Türkei Redakteure der türkischsprachigen Tageszeitung ‚Hürriyet’ gekommen waren, die mit einen eigenen Stand über die Kampagne ihrer Zeitung „gegen häusliche Gewalt“ informierten. Auch der Deutsche Ju-Jutsu Verband war mit einem Stand vertreten. An diesem Stand, der von Thomas Müller (DJJV Direktor Jugend), Annemarie Besold (Arbeitskreis Gewaltprävention) und Ghasem Spili (Integrationsbeauftragter) durchgeführt wurde, fanden viele Gespräche mit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt und es konnten viele neue und interessante Kontakte geknüpft werden. Parallel zum eigentlichen Schwerpunktthema wurden im Offenen Forum, im Internetforum, im internationalen Forum und im Format des Projektspots wurden auf einer breiten Ebene ca. 60 Kurzvorträge zu weiteren Themen der Kriminalprävention und angrenzenden Präventionsbereiche gehalten. Einer dieser Kurzvorträge wurde von Ghasem Spili gehalten. Er berichtete von seiner Arbeit mit einer gewaltpräventiven Gruppe für Jungen, die Gewalt erlebt haben und die mit ihren Müttern in einem Frauenhaus in Norddeutschland leben. Diese Arbeit basiert auf ausgesuchten Kampfkunsttechniken aus dem Ju-Jutsu-Bereich. Insbesondere Jugendbeauftragte der Polizei aus sozialen Brennpunkten in Hamburg sowie Sozialpädagogen ambulanter Träger suchten den Kontakt an unserem Stand und zeigten großes Interesse an unserer Arbeit. Von ihnen wurde Ju-Jutsu als besonders geeignete Form angesehen, die sie in ihrer eigenen Arbeit integrieren wollten. |
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