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Junioren-WM - Der dritte Tag
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DJJV Meisterschaften u. Veranstaltungen |
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Erfreulicher Abschluss der Jugend-WMDeutschland holt nochmals zahlreiche Titel In der 62-Kilo-Klasse U 21 kamen Kevin Crichton und Steven Theilig zu klaren Auftaktsiegen über ihre rumänischen bzw. französischen Gegner. In der nächsten Runde bekam es Theilig mit dem Bulgaren Zlatko Tsviatkov zu tun, der weniger durch Technik, als dadurch auffiel, dass er seinen Gegner einmal erboßt aus der Matte stieß. Als er beim Schlussgong auch noch zurück lag, trat er von oben auf seinen liegenden Gegner ein, was die sofortige Disqualifikation (Hansokumake) nach sich zog. Der nächste Gegner von Crichton, der Pole Grzegorz Gros sah anschließend „kein Land“ (Full Ippon nach 39 Sekunden) und Crichton stand im Kampf um den Einzug ins Finale. Hier kam es zur Neuauflage des EM-Finales 08 gegen Marco van der Lans (Niederlande). Van der Lans kämpfte dieses Jahr bereits bei den Senioren und sicherte sich die Silbermedaille bei der EM. Crichton gewann diesen Kampf mit 13:2 Punkten. Lans hatte keine Chance in Part 1 und wurde mit Fußfeger auf Ippon geworfen. Bereits durch nach ihren ersten Begegnungen standen beide Duo-Damenteams (U 18) im Halbfinale. Sophie Gens und Angela Straub setzten sich dabei gegen Polen, Sabrina Nitsch und Shani Pascheck gegen Montenegro durch. Während Nitsch/Paschek gegen die Griechen ins Finale einziehen konnten, mussten sich Gens/Straub den späteren Siegern aus Italien geschlagen geben. In der Trostrunde gegen Montenegro sicherten sie sich trotzdem noch ungefährdet Bronze. Auch das zweite Team musste sich anschließend im Finale den dominanten Italienerinnen beugen. Mit einem zweiten und dritten Platz zeigten sich die Bundestrainer Markus Grimminger und Bernd Breuer aber hoch zufrieden. Trixi Gläser, eigentlich für die 55-Kilo-Klasse U 21 nominiert, konnte verletzungsbedingt leider nicht starten. Auf diesem Weg gute Besserung. Die zweite Starterin, Aukje Sich, ließ sich mit ihrer Kontrahentin Anastasiia Nastenko (Ukraine) immer wieder auf einen Schlagabtausch ein, obwohl sie dadurch keine Vorteile erzielen konnte. Wiederholte Verwarnungen wegen Passivität führten letztendlich sogar zur Disqualifikation. Wie ausgewechselt startete Aukje in der Trostrunde. Taktisch klug und vielseitig stand sie sogar kurz vor dem Full Ippon. Zwei Kampfrichter honorierten ihren Wurf mit Wazaari, einer sogar mit Ippon. 13:3 aber ein mehr als eindeutiges Ergebnis. Jetzt ließ Aukje nichts mehr anbrennen und sicherte sich durch Siege über Shiraz Dahan aus Israel, Marilena Kotzampouzouki aus Griechenland und als Neuauflage des Auftaktkampfes gegen Anastasiia Nastenko, diesmal aber taktisch besser eingestellt, die Bronzemedaille. Kein Glück hatte das deutsche Duo-Herrenteam (U 18).Allessandro Schober und Patrick Helmreich. Nach Niederlagen gegen die Schweiz und anschließend gegen Österreich war die WM vorzeitig beendet. Bei der Nachwuchsarbeit scheinen die bei den Senioren dominierenden Franzosen „geschlampt“ zu haben. Wie schon in der 69er-Klasse kam auch bei den Herren bis 62 kg Max Ryssel zu einem Auftaktsieg gegen einen französischen Kämpfer, Jerome Quemy. Auch im anschließenden Fight deklassierte er den Bulgaren Emil Gospodinov mit 19:5. Mit einem klaren Punktevorsprung gegen den Russen Dmitry Grischenko zog Georg Knebl in die nächste Runde ein. Was er dort mit dem Polen Tomasz Tomaszewszi anstellte, muss einen WM-Teilnehmer „frustrieren“. Mit 25:4 schickte er ihn wie in einem Trainingssparring in die Trostrunde. In der Damenklasse bis 49 kg (U 21) gingen leider beide Auftaktbegegnungen klar verloren. Maria Salmanow musste sich dabei nach anfänglicher Führung der taktisch umsichtiger agierenden Polin Agnieszka Bergier beugen und Sina Weidenbecher war der Französin Clemence Chavignon in allen drei Parts deutlich unterlegen. An dieser Stelle endet leider mein Direktbericht, da ich, wie auch die meisten Athleten und Funktionäre die Heimreise antreten muss. Dankenswerterweise haben mich die Bundestrainer Roland Köhler und Markus Grimminger sowie der technische Direktor der JJIF und Jugendsekretär des DJJV Joe Thumfart noch mit Infos und einigen Bildern versorgt. Daher hier zumindest in Kürze die im Bericht noch fehlenden Ergebnisse des letzten Tages:
Damit stand Deutschland auch als Platz 2 in der Nationenwertung hinter Russland fest, was ebenfalls noch mit einem großen Pokal bedacht wurde. Georg Kulot Ergebnisse und Listen des 3. Tages
Bildergalerie |
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