Im September traf sich das A,B und C Kader im bayrischen Oberdürrbach zum letzen gemeinsamen Lehrgang des Jahres. Insgesamt waren ca. 70 Athleten vom Fighting und Duo anwesend. Für die Jugend war es nach der Junioreneuropameisterschaft im Mai der letzte Lehrgang des Jahres. Im Hinblick auf die Juniorenweltmeisterschaft 2011 wurde der Lehrgang für sie als Technikerwerbstraining und Technikverbesserungstraining genutzt. Für die WM Starter der Senioren stand die gezielte Vorbereitung auf St. Petersburg im Focus.
Nachdem die Matten am Samstag aufgebaut und die Sportler umgezogen waren, wurde mit dem Training begonnen. Die Kader wurden nach den Bereichen Duo und Fighting getrennt. Im Duo wurden die Athleten von Bernd Breuer, Markus Grimminger und Corina Endele trainiert. Hier stand zum Beginn des Tages der Bereich Angriffe mit Ziel der Technikverbesserung auf dem Trainingsplan. Im Fighting stand für die Morgeneinheit Part 1 bei der neuen U21 Frauen Bundestrainerin Sabrina Hatzky und dem U21 Bundestrainer der Männer Andreas Kuhl auf dem Trainingsplan. Nach kurzem Aufwärmen wurde 1 Stunde sehr konzentriert technisch gearbeitet bevor die Einheit mit einer intensiven Stunde Randori im Part 1 beendet wurde.
Die Mittagspause wurde mit einer Stunde bewusst kurz gehalten. Die Athleten konnten sich mit einer kohlenhydratreichen Kost in Form von Bananen und Müsliriegeln stärken und ein paar Sonnenstrahlen außerhalb der Halle genießen. Wie fast bei jedem Turnier oder Lehrgang schien auch dieses Wochenende mal wieder die ganze Zeit die Sonne.
Gestärkt von der Mittagspause ging es gegen 14:00 Uhr für die Athleten weiter. Im Duo stand zunächst der Bereich Haltung im Mittelpunkt. Danach wurde mit einer wettkampfspezifischen Belastung Alles von den Duo Athleten gefordert. Im Fighting wurden die Athleten zunächst gemeinsam erwärmt, bevor die Kader getrennt und von ihrem jeweiligen Bundestrainer/in in Part 2 trainiert wurden. Somit war eine optimale Betreuung aller Athleten im Fighting möglich. Gegen 17:00 Uhr waren alle Sportler sichtlich erschöpft und hatten sich ihre zweite Pause wirklich verdient.
Nur sehr schwer konnten sich die Sportler zur letzten Einheit von 18:00 – 20:00 Uhr motivieren. Nach einer etwas längeren Aufwärmphase waren aber alle wieder richtig heiß und gaben bei den abschließenden Trainingskämpfen noch einmal Alles.
Nachdem alle Sportler geduscht hatten, ging es gemeinsam zu einem ansässigen Griechen. Dieser war bei der Essensausgabe sichtlich überfordert, schaffte es aber letztlich doch, dass alle satt wurden.
Am nächsten Morgen wurde gemeinsam in der Halle gefrühstückt. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die zwei Helferinnen (Sophie und Angela) und dem ausrichtenden Verein. Nach dem Frühstück stand selbständiges, wettkampfspezifisches Erwärmen auf dem Programm. Alle Sportler hatten nun eine dreiviertel Stunde Zeit sich so, wie bei einem Turnier, aufzuwärmen. Im Fighting wurde zum Abschluss des Lehrgangs nur noch das Thema Randori behandelt. Hier wurden neben Randoris in allen Parts auch taktische Randoris trainiert. Im Duo Bereich standen neben einer kurzen Technikeinheit noch Trainingskämpfe auf dem Programm. Gegen 12:00 Uhr waren alle Sportler wiederum sichtlich erschöpft und konnten nach dem gemeinsamem Mattenabbau die Heimreise antreten.
Die Bundestrainer waren von der Leistung aller Athleten sehr beeindruckt und stellten zu ihrer Zufriedenheit fest, dass viele Sportler ernorme Fortschritte im Bereich der Ausdauer gemacht haben.