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Neues aus dem Wettkampfbereich

Leese entreißt Kodokan den Gruppensieg
Sonntag, 22. Januar

Es war angerichtet in Lemgo. Mit dem 4. und letzten Kampftag der Gruppe Nord trafen mit Norderstedt, Nienburg und dem Gastgeber aus Leese die Mannschaften der Plätze 1-3 aufeinander. Die Tabellensituation versprach Spannung pur,...

Kategorie: DJJV, Wettkampf, Bundesliga

Europacup 2012 - Begrüßung des DJJV e.V.
Freitag, 13. Januar

Am Sa., 24.03.2012 findet in Hanau der Europa Cup statt. Der Austragungsort und sein Renommee sprechen durch die Austragung der German Open sicherlich für sich. Interessant dürfte dieses Jahr vor allem die Austragung der...

Kategorie: DJJV, Wettkampf

Bodenkampf im DJJV
Montag, 2. Januar

Bei den letzten Weltmeisterschaften in Cali fand erstmals Ju-Jutsu Bodenkampf statt. Deutschland war dort mit einem Athleten vertreten, der dem DJJV einen Vizeweltmeistertitel sicherte. Für die Zukunft ist vom Internationalen...

Kategorie: DJJV, Wettkampf

Kodokan zieht in der Gesamtwertung an Leese vorbei
Sonntag, 18. Dezember

Zum 3. Kampftag der Gruppe Nord in der Ju-Jutsu-Bundesliga-Saison 2011/2012 reisten TKW Nienburg (Niedersachsen) und BSC Bushido-Ryu Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) zum Gastgeber Norderstedt mit dem Ziel, durch erfolgreiche...

Kategorie: Wettkampf, DJJV, Bundesliga

Sindelfingen erobert die Tabellenspitze zurück
Samstag, 17. Dezember

Die Mannschaft aus Zeitz konnte krankheitsbedingt nur drei Klassen besetzen, so war das Maximalziel in der ersten Begegnung ein Unentschieden gegen den Arashi möglich.

Konrad Sever konnte gegen Florens Goldbeck überzeugen und...

Kategorie: DJJV, Wettkampf, Bundesliga

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Einen Monat vor den Weltmeisterschaften fand vom 30.10. bis 03.11.in Bernau bei Berlin der WM-Vorbereitungslehrgang statt. Jeden Tag standen drei Einheiten auf dem Programm.

Das Wort „Schnell“ bekamen die Fighter des WM-Teams oft zu hören. Ob beim einschleifen der Atemis und Spezialwürfe oder bei den zahlreichen Randorieinheiten. Durch komplette 3-Minuten-Kämpfe, Taktik- und Aufgabenrandoris sollten die Starter immer wieder angreifen, aktiv, konzentriert und sauber die Techniken abfeuern, den Gegner seinen Kampfstil aufzwängen und auf dessen Aktionen optimal reagieren. Die Bundestrainer Roland Köhler und Steffen Heckele brachten die WM-Starter zusammen mit den „Knechtern“, die extra als Partner für die WM-Starter angereist waren, an ihre Grenzen.

Für die Duokas hieß es täglich: Früh aufstehen. Denn um 7Uhr begann die Laufeinheit. Im Training selbst wurde der Schwerpunkt kurz vor den Weltmeisterschaften vor allem auf Schnelligkeitstraining gelegt. In den Hochbelastungseinheiten forderten Markus Grimminger und Corina Endele ihre Duokas bei zahlreichen Wettkämpfen, wobei  besonders auf  Dynamik, Explosivität und Aggressivität in der Durchführung geachtet wurde.

Und ob das alles nicht schon genug gewesen wäre, sollten die Athleten in zwei „Ausbrenneinheiten“ noch einmal ihren absoluten Willen zeigen. Durch die Anfeuerungsschreie der Knechter und Trainer wurden die Athleten noch einmal zu Spitzenleistungen gepusht.

Randori und Hochbelastung gut und schön, aber was ist wenn doch mal das ein oder andere Wehwechen auftritt? Zum Glück war dann immer unser Physiotherapeut Gerry Petersam zur Stelle! Wir sagen danke für die vielen Tapes und die physischen und psychischen Behandlungen.

Ein dickes Dankeschön gilt aber auch noch den fleißigen Helfern rund um den Hauptverantwortlichen Dirk Gläser vom Ju-Jutsu Verein Bernau, ohne die das ganze Vorbereitungstrainingslager gar nicht möglich gewesen wäre.

Neue Talente gesichtet – Nationalkader rüstet nach

Zur Sichtung am 17. Oktober luden die Bundestrainer vielversprechende Talente nach Wiesbaden ein. Voraussetzung für eine Einladung zur Sichtung waren Platzierungen bei der Deutschen Meisterschaft und der German Open, wo die Bundestrainer zuvor gesichtet und eingeladen hatten.

Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Aufwärmen für Duo und Fighting zusammen. Dann wurden die Gruppen getrennt und jeder verantwortliche Trainer übernahm seinen zuständigen Kader. Im Fighting sichteten Sabrina Hatzky, Andreas Kuhl, Steffen Heckele und Teamchef Roland Köhler. Die Athleten mussten verschiedene Atemikombinationen und Wurftechniken zeigen, in den Randoris wurde dann die Wettkampfstärke geprüft. Motiviert gingen die Athleten zur Sache, galt es doch einen guten Eindruck auf die anwesenden BT’s zu hinterlassen. Nach vier Stunden war die Sichtung beendet und Athleten verabschiedet. Die Ergebnisse der Sichtung wurden anschließend im Kreis der Bundestrainer ausgewertet und besprochen.

Im Duo-Bereich sichteten Corina Endele und Markus Grimminger die eingeladenen Athleten. Gestartet wurde hier mit Angriffstraining unter verschiedenen Schwerpunkten. In den anschließenden Wettkampfsimulationen wurde die Kondition und Schnelligkeit geprüft. Jedes Duo-Paar erhielt dann noch eine Korrektur einer Wettkampfserie um die Technikverbesserung zu testen. Auch hier zeigten sich die BT's von der Leistung der Athleten zufrieden und besprachen im Anschluss an die Sichtung die gewonnen Eindrücke.

Training zur Vorbereitung auf die kommende WM beim Bayernseminar in Oberhaching

Vom 10.10. - 15.10.2010 fand in Oberhaching das Bayernseminar statt. Das komplette Starterteam der Frauen für die kommende Weltmeisterschaft in St. Petersburg nutzte dies für zusätzliche Trainingsstunden. Das Training vor Ort fand unter der Leitung der bayerischen Landestrainer Thomas Freitag und Wolfgang Heindel statt. Sie hatten sich individuell auf jede der Athletinnen vorbereitet. Täglich fanden drei Trainingseinheiten statt. In diesen Einheiten wurde der Schwerpunkt auf die Randoris gelegt. Am letzten Trainingstag war Bundestrainer Roland Köhler anwesend, um die Fortschritte seiner Schützlinge zu betrachten und sich persönlich bei Thomas und Wolfi für ihr Engagement zu bedanken. Diese zusätzliche Woche beim Bayernseminar dürfte für die Athletinnen ein weiterer wichtiger Schritt für den Weg nach St. Petersburg sein. Das nächste Trainingslager für das komplette WM Team findet vom 29.10. – 03.11.10 in Brandenburg statt.

Bundestrainerkonferenz vom 27.09.-29.09.2010 in Dresden

Der DOSB richtet einmal jährlich eine Bundestrainerkonferenz aus, bei welcher er den Bundestrainern aller olympischen und nicht-olympischen Sportarten Deutschlands die Möglichkeit bietet sich gegenseitig auszutauschen und sich in Vorträgen und Workshops gemeinsam fortzubilden. Dresden bildete dieses Jahr hierzu den geeigneten Ort.

Mit Andreas Kuhl, Sabrina Hatzky, Corina Endele und Roland Köhler war das Bundestrainerteam der Deutschen Ju-Jutsu Nationalmannschaft auch dieses Jahr wieder bei dieser Konferenz vertreten.

Die Leistungsentwicklung im Spitzensport stand eindeutig im Mittelpunkt. Hochkarätige Referenten präsentierten Themen wie z.B. „Lust an Leistung – Was treibt uns an“ oder „Einzelkämpfer oder Teamplayer? Was braucht der Spitzensport?“ und gaben Hinweise sowie Hintergrundinformationen, so dass wir mit einem großen Wissensgewinn nach Hause reisen.

Ergänzt wurden die Vorträge durch verschiedene Arbeitskreise mit den Schwerpunkten „Ausdauersportarten“, Kraft-/Schnellkraft- und technisch-kompositorische Sportarten“, „Spielsportarten“ und schließlich „Kampfsportarten“

Innerhalb der Arbeitskreise konnte nun in kleineren Gruppen mit ähnlichen Strukturen aktiv gearbeitet werden und im gegenseitigen Austausch Lösungen für verschiedene Probleme erarbeitet werden. Im speziellen wurden hier unter anderem die Effekte des Höhentrainings angesprochen, welche für uns gerade im Hinblick auf die nächsten World Games in Cali, Kolumbien auf 800 Höhenmetern, von Bedeutung sein werden.

Das Abendprogramm war ebenfalls hervorragend organisiert. Bereits der erste Tag endete mit einem tollen Buffet, das die Firma adidas sponserte. Das Highlight jedoch war der Dresdner Sportabend, welcher am Dienstag in Form eines Empfangs im Dresdner Rathaus stattfand. Nach der Eröffnungsrede durch die Oberbürgermeisterin, hatten wir die exklusive Möglichkeit, vom Rathausturm einen beeindruckenden Ausblick über das erleuchtete Dresden zu genießen.

Insgesamt konnten wir auch dieses Jahr wieder viele Ideen und Anregungen mitnehmen, die es nun gilt in unsere Leistungssportkonzeption zu integrieren.

 

Hohe Trainingsstundenzahl beim Bundeskaderlehrgang am 11/12.09.2010 in Würzburg

Im September traf sich das A,B und C Kader im bayrischen Oberdürrbach zum letzen gemeinsamen Lehrgang des Jahres. Insgesamt waren ca. 70 Athleten vom Fighting und Duo anwesend. Für die Jugend war es nach der Junioreneuropameisterschaft im Mai der letzte Lehrgang des Jahres. Im Hinblick auf die Juniorenweltmeisterschaft 2011 wurde der Lehrgang für sie als Technikerwerbstraining und Technikverbesserungstraining genutzt. Für die WM Starter der Senioren stand die gezielte Vorbereitung auf St. Petersburg im Focus.

Nachdem die Matten am Samstag aufgebaut und die Sportler umgezogen waren, wurde mit dem Training begonnen. Die Kader wurden nach den Bereichen Duo und Fighting getrennt. Im Duo wurden die Athleten von Bernd Breuer, Markus Grimminger und Corina Endele trainiert. Hier stand zum Beginn des Tages der Bereich Angriffe mit Ziel der Technikverbesserung auf dem Trainingsplan. Im Fighting stand für die Morgeneinheit Part 1 bei der neuen U21 Frauen Bundestrainerin Sabrina Hatzky und dem U21 Bundestrainer der Männer Andreas Kuhl auf dem Trainingsplan. Nach kurzem Aufwärmen wurde 1 Stunde sehr konzentriert technisch gearbeitet bevor die Einheit mit einer intensiven Stunde Randori im Part 1 beendet wurde.

Die Mittagspause wurde mit einer Stunde bewusst kurz gehalten. Die Athleten konnten sich mit einer kohlenhydratreichen Kost in Form von Bananen und Müsliriegeln stärken und ein paar Sonnenstrahlen außerhalb der Halle genießen. Wie fast bei jedem Turnier oder Lehrgang schien auch dieses Wochenende mal wieder die ganze Zeit die Sonne.

Gestärkt von der Mittagspause ging es gegen 14:00 Uhr für die Athleten weiter. Im Duo stand zunächst der Bereich Haltung im Mittelpunkt. Danach wurde mit einer wettkampfspezifischen Belastung Alles von den Duo Athleten gefordert. Im Fighting wurden die Athleten zunächst gemeinsam erwärmt, bevor die Kader getrennt und von ihrem jeweiligen Bundestrainer/in in Part 2 trainiert wurden. Somit war eine optimale Betreuung aller Athleten im Fighting möglich. Gegen 17:00 Uhr waren alle Sportler sichtlich erschöpft und hatten sich ihre zweite Pause wirklich verdient.

Nur sehr schwer konnten sich die Sportler zur letzten Einheit von 18:00 – 20:00 Uhr motivieren. Nach einer etwas längeren Aufwärmphase waren aber alle wieder richtig heiß und gaben bei den abschließenden Trainingskämpfen noch einmal Alles.

Nachdem alle Sportler geduscht hatten, ging es gemeinsam zu einem ansässigen Griechen. Dieser war bei der Essensausgabe sichtlich überfordert, schaffte es aber letztlich doch, dass alle satt wurden.

Am nächsten Morgen wurde gemeinsam in der Halle gefrühstückt. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die zwei Helferinnen (Sophie und Angela) und dem ausrichtenden Verein. Nach dem Frühstück stand selbständiges, wettkampfspezifisches Erwärmen auf dem Programm. Alle Sportler hatten nun eine dreiviertel Stunde Zeit sich so, wie bei einem Turnier, aufzuwärmen. Im Fighting wurde zum Abschluss des Lehrgangs nur noch das Thema Randori behandelt. Hier wurden neben Randoris in allen Parts auch  taktische Randoris trainiert. Im Duo Bereich standen neben einer kurzen Technikeinheit noch Trainingskämpfe auf dem Programm. Gegen 12:00 Uhr waren alle Sportler wiederum sichtlich erschöpft und konnten nach dem gemeinsamem Mattenabbau die Heimreise antreten.

Die Bundestrainer waren von der Leistung aller Athleten sehr beeindruckt und stellten zu ihrer Zufriedenheit fest, dass viele Sportler ernorme Fortschritte im Bereich der Ausdauer gemacht haben.