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11.12.09 17:44 Alter: 89 Tag(e)
Die Bundesliga kann starten Kategorie: DJJV, Wettkampf Deutschlandpokal als "Grundstein"(Infos zur Bundesliga) Kurz wurde bereits über den Deutschlandpokal berichtet. Nachfolgend nun der Gesamtbericht. Außerdem finden sich unten auf dieser Seite alle Informationen zur Bundesliga, die im kommenden Herbst starten wird. Nachdem die Mitgliederversammlung des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes im April in Hamburg beschlossen hatte, eine Bundesliga einzurichten, wurde am 21. November 2009 der 1. Deutschlandpokal der Vereinsmannschaften ausgerichtet. Die besten Vereine sollten sich so für die erste Saison 2010/2011 qualifizieren können. Veranstalter waren neben dem DJJV auch der Kodokan e.V. und der Hamburgische Ju-Jutsu Verband, die gemeinsam die Hamburg Open und den Deutschland-Pokal der Jugend organisieren und so über jede Menge Erfahrung in der Turnierausrichtung verfügen. Trotz eines großen deutschlandweiten Interesses bei den Ju-Jutsu-Vereinen fanden krankheitsbedingt von den elf gemeldeten Mannschaften nur sechs den Weg in die Norderstedter Falkenberghalle. Da die Bundesliga acht Mannschaften umfasst, hatten die verbliebenen sechs Teams zwar schon von vornherein ihren Platz sicher, kämpften aber dennoch leidenschaftlich um den Sieg. Die fehlenden zwei Startplätze wird der Ligaausschuss durch eine Vorrunde am ersten Saisontag ermitteln. Eine Bundesliga-Mannschaft setzt sich aus jeweils drei Männer-Gewichtsklassen (-69 kg, -77 kg, -94 kg) und zwei Frauen-Gewichtsklassen (-62 kg, -70 kg) im Fighting und einem Duo-Paar (Damen, Herren oder Mixed) zusammen. Startberechtigt sind alle volljährigen DJJV-Athleten, pro Vereinsteam sind bis zu zwei Fremdstarter erlaubt. In zwei Pools mit jeweils drei Mannschaften wurden die Finalteilnehmer ermittelt, um anschließend den Turniersieg auszukämpfen. Im zweiten Pool behaupteten sich die Gastgeber des Kodokan Norderstedt gegen Bushido-Ryu aus Gelsenkirchen und das Berliner Team vom JC Lichtenrade. Der zweite Bronze-Podestplatz ging ebenfalls nach Nordrhein-Westfalen. Im Finalkampf setzten sich dann die Württemberger gegen die einzige norddeutsche Mannschaft durch und so stand das Siegerteam bereits nach drei Stunden fest. Die Mannschaftskollegen und mitgereisten Fans sorgten mit ihren lautstarken Anfeuerungsrufen für eine ausgelassene Stimmung in der Halle. Insgesamt herrschte zugleich auch eine angenehm entspannte Atmosphäre, wie man sie bei Einzelmeisterschaften nur selten erlebt. Wie wichtig auch den Sportlern die Teilnahme an Mannschaftskämpfen ist, ließ ein Blick auf die Aufstellungen erkennen: Für die zukünftigen Bundesliga-Teams gingen zahlreiche national und international erfolgreiche Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, darunter viele aktive und ehemalige Bundeskaderathleten, auf die Matte. Die Siegerehrung übernahm mit dem Berliner Ehrenpräsidenten Dieter Rast ein Urgestein des Ju-Jutsu. Auch die amtierenden Präsidenten der Landesverbände Berlin und Hamburg, Detlev Krause und Bernd Stechmann, waren vertreten und unterstrichen dadurch den Stellenwert der Veranstaltung. Vielen Dank an das Organisationsteam und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die den reibungsfreien Ablauf der Veranstaltung möglich gemacht haben. Philipp Alexander Roth
Ergebnisse: Gruppe A: Gruppe B: Finale:
Modalitäten und ausführliche Infos zur Bundesliga
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