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« Grünes Band 2010 - 5.000... <---> Erster Bundeslehrgang...» Datensatz 170 von 385 insgesamt.
5.03.10 13:28 Alter: 2 Jahr(e)
AG Selbstverteidigung nimmt Arbeit auf Kategorie: DJJV, Nicht-Mit-Mir, Polizei, Lehre und Ausbildung, Jiu-Jitsu, Ju-Jutsu Die besondere gesellschaftliche Leistung des Ju-Jutsu liegt in der Ausrichtung seiner Übungsformen auf die Selbstverteidigung. Der Deutsche Ju-Jutsu Verband erbringt hierdurch einen unverwechselbaren Beitrag zur Erfüllung des menschlichen Grundbedürfnisses nach Sicherheit und Unversehrtheit. Ju-Jutsu/ Jiu-Jitsu ist Selbstverteidigung! Um diesem Anspruch gerecht zu werden bekennt sich der DJJV trotz des Bemühens um die Bewahrung traditioneller Werte zur Strategie eines permanenten und geplanten Wandels. Er verbindet auf diese Weise Erfahrungen und Erkenntnisse der Vergangenheit mit Zukunftsorientierung und stellt die Aktualität seiner Angebote sicher. (nach DJJV Leitbild) So bedarf es von Zeit zu Zeit einer genaueren Sicht auf die Dinge um für alle JJ- ka eine Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten sicher zu stellen. Hierfür hat der DJJV eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die nun aktiv wird. Bereits beim Kompetenzwochenende im November 2009 wurden in einem Workshop Ideen zusammengetragen und strukturiert, wie man das Training unter dem Aspekt der Selbstverteidigung noch verbessern kann. Bei der ersten Arbeitstagung in der Jugendherberge Frankfurt trafen sich nun Joachim Thumfart (Direktor Technik); Bernd Hillebrand (ehem. Techn. Direktor und Polizeiausbilder); Dirk Schumeier (Direktor Jiu-Jitsu); Lasse Ristig (Lehrreferent Niedersachsen); Günter Beier (Schatzmeister Baden) und Lars Kuck (Video und Film Experte), um auf Grundlage von ganz unterschiedlichen Erfahrungen, die Ideen weiter zu entwickeln und für alle zugänglich zu machen. Alle sind sich darin einig, dass eine moderne Selbstverteidigung auch die Bereiche Prävention, Deeskalation und die Folgen bzw. das Nachspiel einer Gewaltsituation beinhalten muss. Deshalb werden wir ein besonderes Augenmerk auf das situative Training legen. Um für eine eskalierende Gewaltsituation gewappnet zu sein ist es sinnvoll auch die Provokation, den Einsatz der Stimme und Körpersprache zu trainieren. Eine besondere Berücksichtigung wird auch das Training von Nothilfesituationen finden. Um das Training so zu gestalten wollen wir den Trainern und Ausbildern im DJJV viele Hilfestellungen, Ideen und Arbeitsmittel an die Hand geben um so die Qualität zu verbessern. Es gibt nicht die Eine und einzig richtige Vorgehensweise in einer Notwehrsituation. So vielfältig wie auch die Konfliktsituationen sind gibt es auch unzählige Lösungen dafür, die mehr oder weniger Erfolg versprechen. Am Anfang des Projektes stehen erst mal das Sammeln und die Analyse des vorhandenen Wissens. Hier wollen wir sowohl auf wissenschaftliche Quellen als auch auf Erfahrungswissen bauen. Dieses Wissen wird dann aufbereitet und den Trainern im DJJV zugänglich gemacht. Als dafür wesentlichen Bereiche identifizierten wir:
Als nächste Schritte suchen wir auch noch Experten, die sich hier einbringen könne und wollen. Richter, (Rechts-)Mediziner, Sicherheitsexperten, Psychologen und Soziologen, die häufig mit Gewaltverbrechen, Schlägereien und der daraus resultierenden Selbstverteidigung zu tun haben sind eingeladen die Arbeitsgruppe Selbstverteidigung zu unterstützen. Die Arbeitstagung nutzen wir auch noch um die nächste DVD Produktion des DJJV voran zu bringen. Unter Berücksichtigung der Stoffsammlung und den Programmen des 4. und 5. Dan wird eine DVD mit über 100 Techniken und Kombinationen für die Prüfung produziert. Joachim Thumfart |
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